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Die Technik moderner Heissluftballone - zurück

Die Ballonhülle:

Die Hülle eines Heißluftballons umschließt die heiße Luft, die den nötigen Auftrieb erzeugt.
Der Hüllenstoff besteht aus dünnem und reißfestem Nylon, das beschichtet ist. Durch diese Beschichtung wird der Stoff zum einen luftdichter, vor allem aber vor den schädlichen Einflüssen der UV-Strahlung besser geschützt. Der Stoff ist im Gewicht besonders leicht gehalten, damit die Eigenmasse möglichst klein ist. Dennoch wiegt die Hülle für einen 3000-er Ballon etwa 110kg.

Zum tragenden Gerippe der Hülle dienen Lastgurte mit der notwendigen Reißfestigkeit. Je nach Größe und Hersteller des Ballons werden unterschiedlich viele vertikale und horizontale Lastgurte verwendet. Da im oberen Teil der Hülle die Temperatur am größten ist, wird dort häufig ein Spezialstoff mit größerer Reißfestigkeit, höherer Temperatur- und UV-Beständigkeit verwendet. Dieser dickere und geschmeidigere Hyperlast- oder Thermogrip-Stoff ist natürlich aber auch schwerer.
Im Top der Hülle ist ein Entleerungssystem eingebaut.

 
 
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